Beiträge von rallebang

    ... so langsam bekomme ich fast Lust einfach eine mod.UE abzugeben und dann Kaffee trinken zu gehen.


    Wenn ich also alles aus Einleitung und HowTo richtig verstanden habe, würde ich fortan eine minimale Belästigung im Briefkasten erdulden müssen. Ggf kommt zwischendurch ein günstiges Angebot welches mir zusagt. Falls nicht käme dann irgendwann ggf. der MB (ausgehend von WF oder Inkasso?) dem ich ebenfalls widerspräche. Wenn ich dann Glück habe kommt nichts mehr, wenn ich Pech habe, wollen Sie vor Gericht. Weil ich dann keine Lust auf Gericht hätte, würde ich versuchen mich noch außergerichtlich zu einigen (wahrscheinlich dann teurer als jetzt).


    Wäre das halbwegs korrekt zusammengefasst, oder habe ich irgendwelche Eventualitäten nicht Bedacht?

    Vielen Dank für eure wertvollen Rückmeldungen, es hilft ungemein eine Entscheidung zu fällen.


    Ich hätte noch zwei Fragen zum Mustervergleich den ich im Download-Bereich gefunden habe:

    - dort ist vermerkt "Die geforderte strafbewehrte Unterlassungserklärung lege ich dem Schreiben als Anlage anbei.". Sie ist grau, d.h. ich könnte es ersetzen durch "Eine modifizierte Unterlassungserklärung lege ich bei." (oder gar nichts, weil ich sie vormals bereits übermittelte). Warum aber ist in der Mustervorlage zunächst die strafbewehrte UE genannt? Habe ich damit bessere Chancen auf einen günstigen Vergleich?

    - kann man davon ausgehen, dass Waldi auf ein "eigenmächtiges" Vergleichsangebot (d.h. ohne anwaltliche Unterstützung) anders reagiert, als eines was von einem Anwalt ausgestellt wurde?


    @hofi: es ist jedenfalls interessant zu wissen, dass über die Jahre richtige Schnäppchenangebote von WF unterbreitet werden (können). Bei 250€ würde ich direkt zuschlagen! ;-)

    vielen Dank für eure Meinungen.


    wie seht ihr denn den wirtschaftlichen Aspekt? Vielleicht habe ich Glück und komme mit 0€ davon, wenn es in die Verjährung geht. Aber falls nicht ließe sich die Sache heute mit 500-900€ klären, oder später vor Abwendung eines Verfahrens doch eher mit 900-2000€. Gibt es Erfahrungswerte von Betroffenen die sich erst im letzten Schritt außergerichtlich geeinigt haben?


    Und aus dem "Inkasso-Weg" bin ich auch noch nicht ganz schlau geworden. Was ist wenn WF die Sache an Inkasso abgibt? Ich ignoriere bzw. widerspreche deren Forderungen ebenfalls, bis es am Ende ggf. zu einem MB kommt, welchem ich ebenfalls widerspreche und hoffe dann auf "kein Verfahren / Verjährung"? Wenn es dann doch zu einem Verfahren kommt, trage ich dann zu der ursprünglichen Forderungen zusätzlich noch Inkassogebühren o.ä., wie hoch könnten diese sein?

    Genau so! Zahlen kannst du immer noch, ..

    Vielen Dank für diese schnelle Rückmeldung. Mal angenommen ein Gerichtsverfahren kommt für mich nicht in Frage. Dann zahle ich doch also früher oder später. Glaubt ihr nicht als "Frühverhandler" kann man eine bessere Quote erzielen? Ist denn die Wahrscheinlichkeit für "gar nicht Zahlen" ausreichend hoch, als dass es sich lohnen würde es drauf ankommen zu lassen? Was ist mit Inkasso (auf die man sich laut Organigramm ja fast mit Gewissheit einstellen kann), die kann man doch nicht folgenlos aussitzen? Kurz vor einer Verhandlung lassen sich WF doch nicht mehr auf einen z.B. 50%-Nachlass ein.


    Bitte entschuldigt das Nachhaken, es würde mir bei meiner Entscheidungsfindung helfen hierauf nochmals Feedback zu erhalten. Danke.

    Guten Tag liebes Forum, über eine kurze Einschätzung wäre ich dankbar:


    Ich bin ganz frisch Betroffener im Abmahn-Business.

    Vorgeworfene Verletzung: Anfang Juli

    Abmahnung von WF: ca. 10 Tage später per Post im Briefkasten


    Als Ratsuchender, gestresst von den knappen Fristen, stößt man im Internet häufig auf abmahnungshilfe.de: Ein Mediator verhilft zu einem günstigeren Vergleichsangebot und streicht dafür 25% der Ersparnis zur ursprünglichen Forderung von WF ein.


    Wenn mein Plan folgender ist, um die Sache zu den Akten legen zu können:

    - mod.UE abgeben

    - (möglichst etwas reduzierte) Forderung zahlen


    a) bin ich dann besser bei z.B. abmahnungshilfe.de aufgehoben? (hat jemand hier Erfahrung mit denen?)

    b) hat es Aussicht auf Erfolg ohne externe Hilfe die mod.UE abzugeben und WF ein Vergleichsangebot im Bereich von 50% der Ursprungsforderung zu unterbreiten?


    ... oder vertreten hier viele die Meinung: mod.UE abgeben und dann abwarten?


    Ich bedanke mich für euer kurzes Feedback!