Beiträge von ingo24

    Hast du im Zeitraum von 2011 bis 2020 weitere Schreiben von WF erhalten oder war Ruhe?

    Ich glaube, dass wir den gleichen Anwalt erwischt haben. Denn meiner hat mir auch geraten 60% des Schadensersatz zu bezahlen und einen Pauschalpreis von 200€ ihn zu überweisen.


    Weiß vielleicht jemand wie lange es dauert bis auf den Widerspruch des MB vom Amtsgericht die Gegenpartei reagiert? (hoffe natürlich, dass sie nie reagieren)

    Werde erstmal den MB widersprechen. Und mal abwarten...

    Der Widerspruch ist schon einmal ein guter Anfang.


    Woraus setzt sich die geforderte Summe zusammen? Die Gegenseite (WF) müssen das ausweisen, sonst ist der MB ungültig. Die Anwaltskosten sollten verjährt und nicht aufgeführt sein.


    Außerdem solltest du überprüfen, für was du 1) den Anwalt und 2) die 150 EUR an WF bezahlt hast. Was sind die vereinbarten Leistungen? Wurden die von der Gegenseite erfüllt?

    Die geforderte Summe setzt sich wie folgt zusammen:

    1. Hauptforderung (Schadensersatz wg. UrhR-Verletzung): 1.000€

    2. Verfahrenskosten

    a) Gerichtskisten (Gebühr): 32€

    b) Rechtsanwalts-/Rechtsbeistandskosten: 80€; Auskagen: 16€

    3. Zinsen: 3.20€

    Gesamtsumme: 1.131


    Den Anwalt habe ich für den Auftrag bezahlt und die 150€ an die Gegegenseite mit dem Ziel, dass sich die Sache damit erledigt hat.


    Zum Verständnis: in der Abmahnung im Jahre 2010 setzte sich der Betrag wie folgt zusammen:

    Anwaltskosten: 506€

    Schadensersatz: 450€

    Gesamtsumme: 956€


    Jetzt verlangen sie von mir 1.131€ und das nach 9,95 Jahren Stille.

    Hallo zusammen,

    habe den Forum heute entdeckt und mich gleich registriert, mit der Hoffnung eine Hilfestellung zu bekommen. Und danke schon mal im Voraus.


    zur Vorgeschichte:

    Ich habe im September 2010 von WF eine Abmahnung wegen unerlaubter Verwertung geschützter Werke in sog. Tauschbörsen - Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungserklärung - bekommen (Gesamtsumme 956 €). Daraufhin habe ich unverzüglich einen Anwalt beantragt, der wohl darauf spezialisiert war/ist (lt. seiner Homepage) Personen gegen solche Abmahnungen zu verteidigen. Der beauftragte RA, mit dem der Kontakt nur einmal per Mail erfolgte und anschl. per Post nahm den Fall unverzüglich an und schickte ein Verteidigungsschreiben inkl. der Unterlassungserklärung und ein folgendes Angebot: "Mein Mandant ist durchaus bereit und daran interessiert, die Angelegenheit außergerichtlich beizulegen. Daher gibt sie die UE ohne einer rechtlichten Verpflichtung hierzu, jedoch rechtsverbindlich ab und wird Ihnen einen Betrag von 150€ unter dem Vorbehalt überweisen, dass damit sämtliche Ansprüche Ihrer Mandantschaft erledigt sind.

    Wir gehen davon aus, dass sich die Sache damit erledigt hat.


    Das Geld habe ich natürlich überwiesen. Seit dem habe ich von niemandem was gehört und bin davon ausgegangen, dass es somit erledigt ist.


    Heute - am 14.08.20, fast 10 Jahre später kriege ich vom Amtsgericht Coburg ein Mahnbescheid (Prozessbevollmächtigte: WF) mit der Aufforderung den Betrag in Höhe von 1.131,20 € zu bezahlen. Daraufhin habe ich sofort den Anwalt kontaktiert, der mich damals vertreten hat. Seine Antwort per Mail (zusammengefasst von mir): Sie haben sich damals für eine Teilzahlung unter Vorbehalt entschieden, haben sich jedoch nicht verglichen (KA was er damit meint). Er empfiehlt mir eine endgültige Einigung, in dem wir einen Betrag von ca. 60% der Forderung aushandeln, den ich bezahlen soll und die Angelegenheit ist dann endgültig erledigt. Er würde von mir 200 € pauschal kriegen. ...


    Wie soll ich hier handeln? Ehrlich gesagt, habe ich keine Lust wieder Geld auszugeben. Bin wirklich davon ausgegangen, dass mit der Zahlung vor 10 Jahren von 150€ + ca. 240€ Anwaltskosten alles erledigt ist.

    Werde auf jeden Fall Widerspruch gesamt ankreuzen und das Schreiben zurücksenden und das ganze ohne Anwalt. Irgendwie wollen hier beide Seiten profitieren, hat man so das Gefühl.

    Bin für jeden Tipp sehr dankbar.


    VG

    Ingo