Beiträge von princess15114

    Was willst du denn bestätigen?

    Wenn der Brief "Klageverfahren abgeschlossen" dich nicht erreicht hätte, weil die Anschrift nicht stimmt, dann wäre die Post an W. zurückgegangen und sie hätten eine Bestätigung (dass die Anschrift nicht stimmt). So bekommen sie aber keinen Rückläufer und bei einem IQ etwas höher als der einer knienden Ameise, werden sie schlussfolgern: Stimmt!

    Nochmal ...ich habs weiter oben schon mal geschrieben... Deine Verhandlung hat mit dem Mahnbescheid nichts zu tun. Warum?
    Mahnbescheid = Gerichtliche Abfolge; Unwidersprochen ergeht Vollstreckungsbescheid
    Verhandlung = Nahezu rein private Sache zwischen Forderer und Gläubiger
    Dh. dein Vergleich ist vom Ablauf des Mahnverfahrens völlig unabhängig, zumal das Eine, das Andere nicht ausschließt
    Ergo: Widerspruch auf jeden Fall

    Die wesentlichen Dinge sind im Abschnitt '11. Inkassounternehmen, Schufa-Drohungen, Mahnbescheid' im Grundkurs zusammengefasst
    Grundkurs

    Das heißt, da dir die Frist von 14 Tagen im Nacken sitzt, hast du erstmal keine Zeit über Eventualitäten nachzudenken, vor allem nicht, warum Briefe ausgelassen wurden. Das ist nämlich egal.


    Ja, dein Widerspruch geht ans Mahngericht. Von dem bekommt der Abmahner eine Mitteilung, dass ein Widerspruch eingegangen ist. Nun kann sich der Abmahner Gedanken machen, ob er deinen Fall weiter verfolgt. Dazu muss der Fall an ein zuständiges Gericht abgegeben werden und der Abmahner muss einen Teil der Gerichtskosten einzahlen, die Klageschrift verfassen und dir zustellen lassen. Ob diese Schritte veranlasst werden, wirst du nie erfahren, wenn du (jetzt) zahlst - unabhängig vom Wiederspruch
    Achja, und wenn schon zahlen, dann klemm dich ans Telefon und handele den Betrag runter

    Klar, Widerspruch Gesamt (ist, glaube ich, Punkt 2) - Datum - Unterschrift - Kopie für die eig. Unterlagen machen - und zurück ans Mahngericht


    Nein, es kommt kein Vollstreckungsbescheid, wenn der Mahnbescheid fristgerecht widersprochen wird


    Anwalt?

    Es hat sich als sinnvoll und kostengünstig erwiesen, einen RA erst dann zu beauftragen, wenn man sich gegen eine Klage verteidigen möchte. Da aber ein Mahnbescheid keine Klage ist, ist es derzeit auch nicht erforderlich. Es schadet allerdings auch nicht, wenn man sich in seiner Stadt mal umhört, was es an RAten so gibt. Allerdings nur, falls man beabsichtigt, sich gegen eine mögliche Klage verteidigen zu wollen


    Klar, Abmahnung sowie jeder weiterer Schriftverkehr geht an den Anschlussinhaber, also an den, auf dessen Namen der Internetanschluss läuft


    Zum Schluss der Blick in die Glaskugel (kann passieren, muss es aber nicht)

    Das Mahngericht schickt dir nach Erhalt des Widerspruchs eine sogen. Abgabemitteilung. Heißt, Widerspruch ist beim Mahngericht eingegangen und das Verfahren wird an das für deinen Wohnort zuständige Amtsgericht abgegeben.

    Nun ist der Abmahner wieder am Zug. Klageschrift einreichen, Prozesskostenvorschuß leisten und es geht in die nächste Runde ... oder eben auch nicht. Deshalb ja auch Glaskugel

    Bevor ihr euch alle den Kopf zerbrecht.
    abmahnungshilfe geht bei mir nicht mal auf (mag aber auch an meiner restriktiven Browsereinstellung liegen)
    Interessant ist aber, dass die Domain einen DNS-Server in Slovenien hat
    JuliusB's Aussage dürfte also der eines gewöhnlichen Forentrolls um nichts nachstehen.


    Doch wartet mal ... Julius Bär ist doch ne Bank in Zürich. Na alles klar, wer sich schon so einen Nick gibt

    Naja, ich finde eine Woche Zeit ist doch genug, um ein hier vorgerfertigtes Schreiben abzutippen und zur Post zu tragen.
    Aus der Sicht des Abmahners ebenso, denn der will ja schnellstmöglich erreichen, dass eine Wiederholungsgefahr ausgeräumt wird.


    Achja, was passiert, steht schon im Beitrag #1 dieses Thread. Da muss man keine Wahrsagereigenschaft besitzen

    Welches 'jetzt'? Zitiere bitte den Beitrag, in dem das Wort vorkommt.

    Dennoch, ungeachtet dessen... egal wer was wem geraten hat ...es ist geschehen. Und ... die Tatsache lässt sich nicht mehr rückgängig machen (bezahlt ist bezahlt).


    Der Rest ist Kaffeesatzleserei, oder wie es steht, Hoffnung.

    Welche Frage denn? Und ... selbst wenn dein Fall mit einem anderen ähnlich sein sollte, ist er dennoch nicht identisch, bzw. muss es nicht sein


    Also, Abgemahnt mit Werk (A) im Okt. 2015, bezahlt März 2018 - warum auch immer, hab weder was von Mahnbescheid oder Klage in deinen Beiträgen lesen können - und das, kurz vor dem Ablauf der ersten Verjährungsetappe. Wie dem auch sei....


    Und nun, nachdem der Abmahner Geld gesehen hatt, schaute er noch mal in die Log-Protokolle und stellt fest, dass da ja noch ein anderes Werk geshared wurde .... Abmahnung 2 raus - Okt. 2018. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die nun auch noch gezahlt werden würde, sagt sich der Abmahner. Warum? Weil es nicht plausibel ist, das man das eine Werk geshared hat, das andere aber nicht. Vielleicht liegt das Log-Datum von Werk (A) und (B) auch noch in zeitlicher Nähe

    Früher gab es hier mal einen proklamierten Spruch, der sich nun wieder bewahrheitet: Wer einmal zahlt, zahlt immer

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