Beiträge von princess15114

    +++ breaking news +++


    HEUTE


    Steffen-Heintsch schrieb:

    Natürlich ist es heute, auch in der Politik, gang und gäbe, etwas auszugraben und zu veröffentlichen, um den Gegner zu schaden.


    Kleine Rückblende!
    Am 31.03.2017; 01:50 Uhr schrieb der User ‚Kono‘ im Paralleluniversum des Abmahnwahns folgendes:


    Darauf antwortete der Forenoberguru um 04:49 Uhr ohne zwingende Not für ein Bashing…

    Zitat

    Das Forum IGGDAW mit seinen Spezis haben auch jahrelang mit teuren Kopfgeld und Werbegelder sehr gut gelebt. Interessiert auch niemand.


    Schön, dass es auch bei @Steffen-Heintsch gang und gäbe ist, etwas auszugraben und zu veröffentlichen, um den Gegner zu schaden.
    Wobei,... Gegner und schaden ...einfach lachhaft und nur wegen der Zitattreue geschuldet wörtlich übernommen.


    - Die Folge wäre,daß die Verjährung normalerweise immer Ende Juni eintritt,womit das Verjährungsdatum 31.3. nicht allzuviel Sinn macht.
    - Was bitte meinst du mit "Klageerhebung abgeschlossen (1106€)...bist du nun verklagt worden oder nicht ?

    Mensch @Werni mach doch nicht die Pferde scheu!
    - Falsch, nicht automatisch immer (Hervorhebung). Im Zweifel taggenaue Rechnung, auch wenn der 31.03. etwas sehr großzügig bemessen ist
    - Hast du den Wortlaut der Bettelbriefe schon vergessen? Dann lies den Eingangspost (am Anfand dieses Treads) noch einmal nach

    Die Frist ist bewusst knapp gehalten, damit sich der Empfänger der Abmahnung nicht großartig erst informieren kann. Außerdem hat der Rechteinhaber, in dessen Namen die Abmahnung verschickt wird, ein berechtigtes Interesse, die Verbreitung seiner Werke durch von ihm nicht kontrollierbare Wegen, eingedämmt wird.
    Nimm einfach die modUE von hier und wenn du keine Fehler beim Ausfüllen machst, wird sie auch anerkannt - ging schon Tausenden so.


    Mahnbescheid und Klage ist keine zwingende Folgeerscheinung der Unterlassungsverpflichtung, sondern des Nichtzahlens der auferlegten Abmahngebühr. Nun solltest du dir aber wirklich mal den Grundkurs vornehmen!

    @Herthasteigtab


    Die Frage nach der modUE ist so alt wie der Abmahnwahn selbst. Der Text der modUE wurde immer mal wieder verändert und gesetzlichen Regeln und gerichtlichen Entscheidungen angepasst.
    Eine Erklärung zur Unterlassung sollte also nicht so viel wie mögliche Unterwerfungspunkte haben, sondern nur so viel wie nötig, aber immer noch genau soviel, dass sie vom Abmahner (resp. dem Rechteinhaber) als hinreichend erachtet wird.


    Es gab in den Anfängen ein halbes Dutzend unterschiedlicher modUE-Varianten, die Abgemahnte abgaben. Sollte die modUE nicht ausreichend sein, wird dir der Abmahner es sehr bald per Post mitteilen.


    Im Übrigen wird das Thema im Grundkurs ebenso beleuchtet.

    ... dass sie meinen Brief bekommen haben.

    Genau deshalb wird ja auch die Versandart mit Rückschein empfohlen. Wie der Empfänger mit dem Brief umgeht, ist zunächst nebensächlich.


    Wichtig ist nur, dass man für den Zeitpunkt des zu erwartenden Mahnbescheids sich nicht gerade längerfristig im Urlaub oder auf einer Weltreise befindet. Hierfür sollte man dann eine Vertretung für die Leerung plus Inhaltskontrolle des eigenen Briefkastens beauftragen.

    Wie lange dauert es eigentlich, bis sich WF nach Eingang der mod. UE wieder meldet?

    Wieso fragst du, wolltest du eine Brieffreundschaft pflegen?
    Nach Abgabe einer mod.UE und bis zum Eintreffen eines eventuellen Mahnbescheides gibt es doch keine Eile. Deshalb gibt es für die zeitliche Abfolge der Briefe dazwischen auch keine analysierte Übersicht.

    Zu 2. ist schon mal eine ziemlich unsichere Argumentation, denn es ist unerheblich – mit Ausnahme EINES Sekundenlogs – welches Volumen man zur Verbreitung beigetragen hat. Remember: ‚…der Öffentlichkeit mittels eines Internetanschlusses ein bestimmtes urheberrechtlich geschütztes Werk oder Teile davon über eine Internettauschbörse (‚peer-to-peer‘) zur Verfügung zu stellen.'


    Es geht also grundsätzlich um das Zur-Verfügung-stellen, unabhängig vom erzielten Volumens oder Umfang. Sinn und Zweck des UrhG ist, die Verwendung/Verbreitung einer fremden Leistung, nämlich des bezeichneten Werkes, in jedweder Form zu unterbinden, egal wie klein oder groß, gering oder umfangreich der jeweils verwendete Teil auch sein mag.


    Ich kenne nur einen Fall, wo diese Argumentation zum Erfolg führte… ‚eine nur teilweise zur Verfügung gestellte Datei ist regelmäßig nämlich nicht lauffähig und führt nicht dazu, dass auch nur Teile des Werks genutzt werden könnten; es handelt sich in diesem Fall lediglich um sog. ‚Datenmüll‘ (LG Frankenthal - Az.: 6 O 518/13).

    Bei uns wäre es im September sowei und wir haben jetzt zwei Briefe bekommen im Abstand von 2,5 Wochen. Wobei der letzte kurios war in meinen Augen es gin auf einmal um Musik die runter geladen worden sein soll, vorher ging es um einen Film.

    Eine Verjährung erfolgt hier immer am Ende eines Jahres, also zum Jahreswechsel. Nur eines ist sicher: Im September werden lediglich mit hoher Sicherheit die 'Weihnachts-/Silvesterkinder' geboren. Welche Briefe zu erwarten sind, steht im ersten Beitrag dieses Thread. Wann sie bei dir eintrufeln ist zunächst ohne Bedeutung.

    Die Frage verstehe ich nicht!
    Wenn du einen [lexicon]MB[/lexicon] in der Hand hältst, beginnt eine Frist zu laufen. Die ist für dich in deinem Interess bindend. Schaffst du es, innrhalb der Frist auch einen Vergleich herbeizuführen, dann ist alles gut.
    Im Zweifel würde ich dem [lexicon]MB[/lexicon] dennoch widersprechen, das schafft einen zeitlichen Freiraum

    Ja, so ungefähr könnte man es formulieren.
    Nochmal zum Hintergrund. Die ermittelten Zahlen beruhten schon immer auf eine Hochrechnung. Es gab ein Meldeformular, wo jeder seinen Abmahnfall anonymisiert eintragen konnte. Zu Hochzeiten bin ich an manchen Tagen kaum mit der Datenpflege hinterher gekommen (hab ja auch noch nen richtigen Job) und es wurden auch Referenznummern der Abmahnschreiben als Gegenprüfung verwendet und viele andere Indizien. Aus der Summe solcher Informationen entstand dann die Statistik.


    Und nein, es war ein schleichender Prozess. Anfangs gab es die Statistik sogar monatlich, später halbjährlich bis es keinen signifikanten Input mehr gab. Mit signifikant meine ich, kein Mensch kann aus zehn oder weniger gemeldeten Abmahnung eines Abmahners eine glaubhafte Hochrechnung erstellen.


    Die traditionellen Tauschbörsen sind tot. Es gibt inzwischen andere Möglichkeiten, ohne seine IP preiszugeben auf dessen Basis dann abgemahnt wird. Demzufolge sinkt auch die Anzahl der Abmahnungen.

    Und gibt es keine Zahlen mehr? Oder einfach halt keine Interesse mehr?Generell fände ich es nicht schlecht.

    Da diese und ähnliche Fragen in der jüngsten Vergangenheit wieder auftreten, zwei Antworten pauschal dazu:


    - Die Abmahnstatistik (Welche Kanzlei mahnt welche Werke und wie viel ab) wurde bereits vor einigen Jahren eingestellt, da das Abmahnvolumen keine realistische Hochrechnung mehr zugelassen hat.


    - Eine Betrachtung der Wahrscheinlichkeit, in wievielen Fällen es nach einem Mahnbescheid noch zur Klage kam, hat es nie gegeben. Sinnvoll und aussagekräftig wäre sie ohnehin für die Betroffenen nicht gewesen. Umabhängig ob es 60/40 oder 70/30 sein würde, keiner kann sagen, ob man genau zu den 40 bzw. 30 % zählt.