Beiträge von princess15114

    "loremipsum" schrieb:

    kann jemand aus Österreich von einer Kanzlei aus Deutschland abgemahnt werden?

    Theoretisch Ja, da es innerhalb der EU Abkommen gibt. Allerdings dürfte das Eintreiben der Gelder etwas aufwändiger sein und solange jeder in seinem eigenen Land noch über genügend zahlungsbereite Bürger verfügt, auch eher unwahrscheinlich.

    Zitat

    Wem ist das schon passiert bzw. gibts da etwas besonderes zu beachten?

    Meinem Kenntnisstand nicht, da würdest du der Erste Fall sein.

    Zitat

    Wurde schon jemand in D oder Ö wegen XXX aus Amerika (M*kes Apart*ent, ...) abgemahnt oder hat Infos dazu?

    Wenn du dieses Bezahlportal meinst, hat das nichts mit Filesharing zu tun. Man zahlt und erhält eine oder mehrere Episoden aus der Reihe.

    Zitat

    Wie lange zurück kann man abgemahnt werden (3 Jahre?) bzw. wo liegen da die "normalen" Zeiten? (Nachwelcher Zeitspanne wurden/werden die meisten Abmahnungen zugestellt?)

    Dafür gibt es bereits hier Statistiken für den Abmahnwahn in Deutschland. Für AT sind bereits welche in Arbeit aber wegen unzureichender Anzahl von Meldungen, sind signifikante Zahlen nicht vor Ende des nächsten Monats zu erwarten.

    "loremipsum" schrieb:

    kann jemand aus Österreich von einer Kanzlei aus Deutschland abgemahnt werden?

    Theoretisch Ja, da es innerhalb der EU Abkommen gibt. Allerdings dürfte das Eintreiben der Gelder etwas aufwändiger sein und solange jeder in seinem eigenen Land noch über genügend zahlungsbereite Bürger verfügt, auch eher unwahrscheinlich.

    Zitat

    Wem ist das schon passiert bzw. gibts da etwas besonderes zu beachten?

    Meinem Kenntnisstand nicht, da würdest du der Erste Fall sein.

    Zitat

    Wurde schon jemand in D oder Ö wegen XXX aus Amerika (M*kes Apart*ent, ...) abgemahnt oder hat Infos dazu?

    Wenn du dieses Bezahlportal meinst, hat das nichts mit Filesharing zu tun. Man zahlt und erhält eine oder mehrere Episoden aus der Reihe.

    Zitat

    Wie lange zurück kann man abgemahnt werden (3 Jahre?) bzw. wo liegen da die "normalen" Zeiten? (Nachwelcher Zeitspanne wurden/werden die meisten Abmahnungen zugestellt?)

    Dafür gibt es bereits hier Statistiken für den Abmahnwahn in Deutschland. Für AT sind bereits welche in Arbeit aber wegen unzureichender Anzahl von Meldungen, sind signifikante Zahlen nicht vor Ende des nächsten Monats zu erwarten.

    "Manhattan35" schrieb:

    Was ich überhaupt nicht zu lesen bekommt sind die Erfahrungswerte von in 2007 abgemahnten. Was ist bei denen passiert, die entweder überhaupt nicht reagiert haben und aus denen die eine modifizierte UE abgegeben haben?
    Habe die nochmal Post bekommen, ist was vor Gericht gegangen, stand der Gerichtsvollzieher vor der Tür u.s.w.?


    Erst einmal muss man vorweg schicken, dass von dem Kenntnissstand, den wir heute besitzen alle nach 2007 Abgemahnten profitieren können.
    Bis Mitte 2007 war die Empfehlung der ersten Wahl, zu ignorieren. Daraufhin hagelte es im August 2007 Einstweilige Verfügungen. Die sollte man sehr wohl bezahlt haben, da dies, wenn man nicht widerspricht, ein vollstreckbarer Titel darstellt, worauf der Gerichtsvollzieher klingeln wird. Bei den üblichen Streitwerten liegen die Beträge für RA bei ca. 700 EUR und für die Gerichtskasse bei ca. 350 EUR. Verfahren zur EV oder zum Hauptsacheverfahren sind bislang keine bekannt.


    Für die Fälle mit mod. UE und Zahlungsverweigerung gab es bislang nach dem zweiten Brief vereinzelt gerichtliche Mahnbescheide. Wenn man denen nicht widerspricht sind diese Forderungen genauso vollstreckbar. Die wenigen Fälle, die da in Widerspruch gegangen sind, haben aber bislang auch nichts weiter gehört.


    Einzig für Fälle, wo der Abgemahnte irgendeine Schuld eingestanden hat (in direkter Kommunikation mit dem Abmahner oder bei einer Beschuldigtenvernehmung durch die Polizei) sind Gerichtsverfahren bekannt. Wir reden hierbei aber von einer niederen zweistelligen Anzahl bei geschätzten 250.000 Abmahnungen pro Jahr.

    "Manhattan35" schrieb:

    Was ich überhaupt nicht zu lesen bekommt sind die Erfahrungswerte von in 2007 abgemahnten. Was ist bei denen passiert, die entweder überhaupt nicht reagiert haben und aus denen die eine modifizierte UE abgegeben haben?
    Habe die nochmal Post bekommen, ist was vor Gericht gegangen, stand der Gerichtsvollzieher vor der Tür u.s.w.?


    Erst einmal muss man vorweg schicken, dass von dem Kenntnissstand, den wir heute besitzen alle nach 2007 Abgemahnten profitieren können.
    Bis Mitte 2007 war die Empfehlung der ersten Wahl, zu ignorieren. Daraufhin hagelte es im August 2007 Einstweilige Verfügungen. Die sollte man sehr wohl bezahlt haben, da dies, wenn man nicht widerspricht, ein vollstreckbarer Titel darstellt, worauf der Gerichtsvollzieher klingeln wird. Bei den üblichen Streitwerten liegen die Beträge für RA bei ca. 700 EUR und für die Gerichtskasse bei ca. 350 EUR. Verfahren zur EV oder zum Hauptsacheverfahren sind bislang keine bekannt.


    Für die Fälle mit mod. UE und Zahlungsverweigerung gab es bislang nach dem zweiten Brief vereinzelt gerichtliche Mahnbescheide. Wenn man denen nicht widerspricht sind diese Forderungen genauso vollstreckbar. Die wenigen Fälle, die da in Widerspruch gegangen sind, haben aber bislang auch nichts weiter gehört.


    Einzig für Fälle, wo der Abgemahnte irgendeine Schuld eingestanden hat (in direkter Kommunikation mit dem Abmahner oder bei einer Beschuldigtenvernehmung durch die Polizei) sind Gerichtsverfahren bekannt. Wir reden hierbei aber von einer niederen zweistelligen Anzahl bei geschätzten 250.000 Abmahnungen pro Jahr.

    "Manhattan35" schrieb:

    Weietrhin noch die Frage, wass im Ablauf der Abmahnung mit den "unter 100 Tagen" bei Gefahr einer einstweiligen Verfügung gemeint ist? Im vorliegenden Fall könnte zwischen Tat und Eingang der Abmahnung schon 6 Monate vergangen sein!

    Die Zeitangabe bezieht sich auf den zeitlichen Abstand zwischen Log-Datum und Zugangsdatum der Abmahnung. Je kürzer dieser Abstand ist, um so wahrscheinlicher ist es, dass der Begriff der Dringlichkeit von einem Gericht anerkannt wird und bei Nichtreagieren auf die Abmahnung eine Einstweilige Verfügung erlässt.
    Da von dir kein konkreter Fall in der [lexicon]Datenbank[/lexicon] hier eingetragen ist - oder ich habe ihn einfach überlesen - kann man dazu auch keine weiteren Aussagen treffen

    "Manhattan35" schrieb:

    Weietrhin noch die Frage, wass im Ablauf der Abmahnung mit den "unter 100 Tagen" bei Gefahr einer einstweiligen Verfügung gemeint ist? Im vorliegenden Fall könnte zwischen Tat und Eingang der Abmahnung schon 6 Monate vergangen sein!

    Die Zeitangabe bezieht sich auf den zeitlichen Abstand zwischen Log-Datum und Zugangsdatum der Abmahnung. Je kürzer dieser Abstand ist, um so wahrscheinlicher ist es, dass der Begriff der Dringlichkeit von einem Gericht anerkannt wird und bei Nichtreagieren auf die Abmahnung eine Einstweilige Verfügung erlässt.
    Da von dir kein konkreter Fall in der [lexicon]Datenbank[/lexicon] hier eingetragen ist - oder ich habe ihn einfach überlesen - kann man dazu auch keine weiteren Aussagen treffen